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F-1061, inventar 1, dosar 2, 91 - de

Scan eines Briefes aus Transnistrien in die Bukowina, den Dr. Albert Twers mitgebracht hat

Liebe teure Geschwister!
Ich muss Euch kurz berichten – ich schreibe die paar Zeilen mit Blut und Tränen, seit einigen Tagen frist man noch das bißchen Haut von den Knochen mir weg, die Berta braucht doch stets einen Mensch mit dem Sie zanken soll, es hat begonnen, mit denn Wörtern Sie hat sich noch nicht satt gegessen seitdem sie meines ist, ich bin doch schon ein Schatten von Mensch. die ganze Zeit hat sie auf denn Bercu gewartet, sie kann ihm nicht soviel bedienen, man braucht für ihm denn schönsten Bissen, ich war neutral, jetzt ist sie mit ihm im besten Einverständnis. Solange mein Vorrat an Lebensmittel gereicht hat war sie an meiner Seite. Der Bubi hat geschickt etwas Kukurutzmehl,

Scan eines Briefes aus Transnistrien in die Bukowina, den Dr. Albert Twers mitgebracht hat

Visolen und Brotmehl, hat der Herr Bercu dies alles im Empfang genommen, so wie alles andere was von Euch gekommen ist und sagt dies gehört ihm, er hat darüber zu verfügen, er ist ein schlechter Mensch gewesen und zeigt auch hier wer er ist, wir sind doch genug unglücklich und ich als Erste, weil ich von keinen Mensch etwas erwarten kann, er wir Euch ein Briefchen schreiben, und mich verschwärzen, weil er mich hier Lebend auffrisst, er sagt mir solche Worte wie man Sie keiner Straßendirne sagt vor aller Welt. Wann Ihr wollt glaubet ihm, ich fühle mich keiner Schuld bewußt. Es küsst Euch Euere sehr verbitterte Schwester Sali

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