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F-1061, inventar 1, dosar 1, 60 - de

Scan eines Briefes aus Transnistrien in die Bukowina, den Dr. Albert Twers mitgebracht hat

Liebe Gretta!
Ich schreibe am dir und danke dir sehr schön für die 300 Lei. Ich wiel für dieß Geld, mir, ein par Schuch kaufen Ich bin onne Schuh Sachen geblieben Mein unglüklich hast, Du gehört meine [XXX] habe alles angewentet. Nur die Erzte haben keinne Mediekamente gehabt, die zuraten, Sie hat nebiech [jiddisch; entweder nebech für armselig, arm, glücklos, bedauernswert, schlecht; oder nebbich leider, schade] gleich gesagt dass sie stirbt. Das Herz war ihr ser schwach

Scan eines Briefes aus Transnistrien in die Bukowina, den Dr. Albert Twers mitgebracht hat

Ich habe 3 Wochen an ihr sehr gearbeitet. Die Ärzte haben auch keine Mühe siech genommen, Ich bin mit ein großem Schmerz geblieben. Ein Stein habe ich gestel. [vermutlich hat sie einen Grabstein besorgt] Liebe Grette Ich biette dich daß du solst mir schieken 2 Kielo Kukuruz Mehl 2 Zucker ein halbes Kielo Spek. Man verhunger hir, vieleich wird von der Sali ihr Schwager herkomen solst du mir schiecken. Lutter ist nicht da. Jauta Seet Miet Grüß Lea
Ich soll Euch sein dass ich zu
Gete Walzter

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